Loriot 1923 - 2011
Einer unserer großen Vorbilder und Helden ist tot.
Wer war Loriot (Quelle Wikipedia):
Von Bülow war der Sohn des Polizeimajors Johann-Albrecht von Bülow (1899–1972) und dessen erster Ehefrau Charlotte von Roeder (1899–1929), Tochter von Otto von Roeder (1876–1943). Die Eltern hatten sich 1928 in Gleiwitz scheiden lassen.
Bei der Familie von Bülow handelt es sich um ein altes mecklenburgisches Adelsgeschlecht mit gleichnamigem Stammhaus im Dorf Bülow bei Rehna. Der Name Bülow wird erstmals bei der Grundsteinlegung des Ratzeburger Doms (1154) urkundlich erwähnt. Die Stammreihe beginnt mit Godofridus de Bulowe (1229).[2][3] Viele Mitglieder der Familie brachten es im Staatswesen, beim Militär und in der Kirche zu hohen Ämtern oder machten sich um das Kulturleben verdient.[4] Zu Vicco von Bülows Verwandten zählt Bernhard von Bülow, Reichskanzler im Deutschen Kaiserreich.
Von Bülow war seit 1951 mit Rose-Marie, geborene Schlumbom, genannt Romi (*1929), verheiratet und hatte zwei Töchter und zwei Enkelkinder; er lebte zuletzt in Ammerland am Starnberger See.[5]
Leben [Bearbeiten]
Von Bülow wurde am 30. Dezember 1923 in der St.-Gotthardt-Kirche in Brandenburg getauft.[6] Er wuchs mit seinem ein Jahr jüngeren Bruder seit 1927 bei Großmutter und Urgroßmutter in Berlin auf. 1933 zogen die Geschwister wieder zu ihrem Vater, der im Jahr 1932 erneut geheiratet hatte. Mit dem Vater zog die Familie 1938 nach Stuttgart. Von Bülow besuchte dort das humanistische Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, das er 1941 siebzehnjährig mit Notabitur verließ. In Stuttgart sammelte er auch erste Erfahrungen als Statist in der Oper und im Schauspiel. Er begann, entsprechend der Familientradition, eine Offizierslaufbahn, war drei Jahre mit der 3. Panzerdivision an der Ostfront im Einsatz und wurde mit dem Eisernen Kreuz zweiter und erster Klasse ausgezeichnet.
Nach dem Krieg legte er 1946 in Northeim am Gymnasium Corvinianum das Abitur ab. Auf Anraten seines Vaters studierte er von 1947 bis 1949 Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg. Nach dem Abschluss legte Bülow erste Arbeiten als Werbegrafiker vor und erfand das charakteristische Knollennasenmännchen. Ab 1950 war Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin Die Straße, danach für die Zeitschrift Stern tätig. Seit dieser Zeit verwendete er den Künstlernamen Loriot. Es folgten weitere Arbeiten für Weltbild und Quick. Die Aufträge waren jedoch nur jeweils von kurzer Dauer (er zeichnete beispielsweise nur sieben Folgen für den Stern).
An einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen zeigten diverse deutsche Verleger (unter anderem Ernst Rowohlt) kein Interesse. Erst der Schweizer Diogenes Verlag sagte zu. 1954 erschien dort Loriots erster eigener Cartoonband, (Auf den Hund gekommen).
1959 hatte Loriot eine kleinere Rolle als Schauspieler in Bernhard Wickis Film Die Brücke, 1962 war er erneut mit einer Mini-Rolle als Stabsfeldwebel in Andrew Martons Kriegsfilm Der längste Tag vertreten. Im selben Jahr gestaltete er das Titelblatt der ersten Ausgabe der pardon.
Loriot moderierte ab 1967 zunächst die Fernsehsendung Cartoon für die ARD, die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortete. Loriots anfänglich reine Moderation wurde zunehmend zu einem eigenständigen humoristischen Element der Sendung; zudem brachte er eigene Zeichentrickfilme ein und verließ damit künstlerisch die engen Rahmenbedingungen, die das Medium Zeitschrift seinen Zeichnungen auferlegt hatte.
1971 erschuf Loriot mit dem Zeichentrick-Hund Wum ein Maskottchen für die Aktion Sorgenkind in der ZDF-Quizshow Drei mal Neun, dem er selbst auch die Stimme verlieh. Zu Anfang war Wum noch der treue Freund eines Männchens, des eigentlichen Maskottchens, dem er jedoch mehr und mehr die Show stahl und das er schließlich völlig verdrängte. Zu Weihnachten 1972 wurde Wum dann zum Gesangsstar: Mit dem Titel Ich wünsch' mir 'ne kleine Miezekatze war er so erfolgreich, dass er für neun Wochen die Spitze der deutschen Hitparade belegte. Dabei handelte es sich bei Wums Gesang um von Bülows Sprechgesang. Wum blieb auch in der Nachfolgesendung Der große Preis bis in die 1990er Jahre hinein als Pausencartoon erhalten, bald schon als Duo zusammen mit dem Elefanten Wendelin und später mit dem Blauen Klaus, einem Außerirdischen, der mit seiner fliegenden Untertasse einschwebte. Alle Sketche wurden von Loriot geschrieben, gezeichnet und gesprochen und endeten mit einer Aufforderung an die Zuschauer, sich an der Fernseh-Lotterie zu beteiligen. Mit dem Ende von Der große Preis endeten auch die Abenteuer von Wum und Wendelin. Heute sind Wum und Wendelin auf der letzten Seite der Fernsehzeitschrift Gong zu sehen.
Nach Ende der Serie Cartoon produzierte der Sender Radio Bremen eine Sondersendung anlässlich des Besuchs der britischen Queen 1974 (Loriots Telecabinet), die bereits einiges vorwegnahm, was im Laufe des Jahrzehntes noch kommen sollte. 1976 entstand mit Loriots sauberer Bildschirm die erste Folge der sechsteiligen Fernsehserie Loriot, in der er sowohl gezeichnete als auch selbst gespielte Sketche (letztere oft zusammen mit Evelyn Hamann) präsentiert. Diese Sketche wurden in Deutschland sehr populär, werden noch immer regelmäßig im Fernsehen wiederholt und sind inzwischen komplett auf DVD erhältlich.
Eine besondere Liebe verband Loriot mit der klassischen Musik und der Oper. 1982 dirigierte er das humoristische Festkonzert zum 100. Geburtstag der Berliner Philharmoniker, mit deren Geschichte er durch familiäre Beziehungen verbunden war (Hans von Bülow, der erste Chefdirigent der Philharmoniker, war ein entfernter Verwandter von Loriot). Seine Erzählfassung vom Karneval der Tiere führte Loriot wiederholt mit dem Scharoun Ensemble auf, einem Kammermusikensemble von Musikern der Berliner Philharmoniker. Als Regisseur inszenierte Loriot die Opern Martha (Stuttgart) und Der Freischütz (Ludwigsburg).[7]
Im Jahr 1983 produzierte Radio Bremen zu seinem 60. Geburtstag für die ARD die Sendung Loriots 60. Geburtstag. 1988 drehte Loriot als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller den Film Ödipussi, 1991 folgte dann Pappa ante Portas. Dabei spielte Evelyn Hamann jeweils die weibliche Hauptrolle.
Loriot gehörte dem im August 2004 in München aus Protest gegen die Rechtschreibreform gegründeten Rat für deutsche Rechtschreibung e. V. als Ehrenmitglied an.[8]
Im April 2006 gab Loriot bekannt, sich als Fernsehschaffender zurückzuziehen, da seiner Meinung nach in diesem Medium wegen der entstandenen Schnelllebigkeit keine humoristische Qualität mehr zu erzielen sei.[9]
Anlässlich seines 85. Geburtstages fand von November 2008 bis März 2009 im Filmmuseum Berlin die bislang größte Ausstellung zu seinem Werk statt.[10]
Am 19. September 2009 fand in seinem Beisein die feierliche Übergabe der restaurierten Nordkapelle (seiner Taufkapelle) in der St.-Gotthardt-Kirche statt. Die Stadt Brandenburg hatte zu einer Spendenaktion aufgerufen, um ihm dieses Geschenk zu seinem 85. Geburtstag machen zu können.[11]
Im November 2010 erschien die DVD-Kassette „LORIOT und die Musik“, die neben den aufgezeichneten Inszenierungen von „Martha“ und „Freischütz“ auch Leonard Bernsteins „Candide“ enthält, eine Live-Aufnahme mit dem Ensemble des Gärtnerplatztheaters am 12. November 2003, seinem 80. Geburtstag, im Münchener Prinzregententheater sowie vielen anderen musikbezogenen Aufnahmen.
Am 3. Januar 2011 erschienen Wohlfahrtsmarken mit Motiven aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot, darunter „Das Frühstücksei“ und „Herren im Bad“.[12]
Loriot starb am 22. August 2011 nachts im Alter von 87 Jahren in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche.[1] Er wird im engsten Kreis seiner Familie und Angehörigen beerdigt, Zeitpunkt und Ort sind nicht bekannt. Die Familie beauftragte den Diogenes-Verlag damit, das Ableben von Loriot der Öffentlichkeit mitzuteilen.[13]
Künstlerische Handschrift [Bearbeiten]
Seine Werke beschäftigen sich hauptsächlich mit zwischenmenschlichen Kommunikationsstörungen. (Loriot: „Kommunikationsgestörte interessieren mich am allermeisten. Alles, was ich als komisch empfinde, entsteht aus der zerbröselten Kommunikation, aus dem Aneinander-vorbei-Reden.“)
Seine Cartoons leben vom Kontrast zwischen der dargestellten Situation, der dabei zur Schau getragenen Würde der Knollennasenmännchen und den Legendentexten. Eines dieser Elemente fällt immer aus dem Rahmen, etwa der Legendentext „Wir fordern die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, auch wenn der Säugling dabei vorübergehend an Gewicht verlieren sollte“ unter der Darstellung eines sich distinguiert ein Kleinkind an die Brust legenden knollennasigen Herren. Ein anderer Cartoon zeigt, wie einem Anstreicher, der am oberen Rand eines hohen Schornsteins arbeitet, der Pinsel herunterfällt, wozu der Legendentext trocken anmerkt: „Reine Dachshaarpinsel sind zwar empfindlich, aber bei feinen Arbeiten sauberer im Strich.“
Themen der Cartoons sind insbesondere das Alltagsleben, Szenen aus der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft. Loriot zeigte, dass in jeder normalen Alltagssituation etwas Absurdes steckt. Auch in seinen Filmen und Sketchen zeigte Loriot gewissermaßen die 'Tapferkeit' von Menschen, die in den verschiedensten Situationen nur durch ihre Höflichkeit eine Katastrophe (oder zumindest den destruktiven Ausbruch von Aggressionen) verhindern.
Einige Erfindungen und Formulierungen Loriots wurden im deutschen Sprachraum Allgemeingut. Dazu gehören das Jodeldiplom, die Steinlaus (die sogar mit einem Eintrag im Pschyrembel vertreten ist) und der Kosakenzipfel, aber auch Sätze wie „Dann hab’ ich wirklich was Eigenes!“, „Bitte sagen Sie jetzt nichts …“, „Das ist fein beobachtet“, „Früher war mehr Lametta!“, „Ein Klavier, ein Klavier!“, „Das Bild hängt schief!“, „Männer und Frauen passen (eben) nicht zusammen!“ oder das lakonische „Ach (was)!“.
Zitate [Bearbeiten]
- Auf die Frage, wer ihn geprägt habe, antwortete Loriot 2007: Ich weiß, als ich anfing zu studieren, wohnte ich zwischen dem Irrenhaus, dem Zuchthaus und dem Friedhof. Allein die Lage wird es gewesen sein, glaube ich.[14]
- Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.[15]
Werke [Bearbeiten]
Die ISBN und der Verlag beziehen sich auf die aktuelle Ausgabe.
- Reinhold das Nashorn. Blüchert, Hamburg 1954
- Auf den Hund gekommen. Diogenes, Zürich 1954, ISBN 3-257-51001-2
- Unentbehrlicher Ratgeber für das Benehmen in feiner Gesellschaft. Bärmeier & Nikel, Frankfurt a. M. 1955
- Glücklich auf den Leim gegangen. Bärmeier & Nikel, Frankfurt a. M. 1956
- Wie wird man reich, schlank und prominent? Bärmeier & Nikel, Frankfurt a. M. 1956
- Wie gewinnt man eine Wahl? Bärmeier & Nikel, Frankfurt a. M. 1957
- Der gute Ton. Diogenes, Zürich 1957, ISBN 3-257-51009-8
- Der Weg zum Erfolg. Diogenes, Zürich 1958, ISBN 3-257-51012-8
- Wahre Geschichten erlogen von Loriot. Diogenes, Zürich 1959, ISBN 3-257-51011-X
- Für den Fall …. Diogenes, Zürich 1960, ISBN 3-257-51002-0
- Umgang mit Tieren. Diogenes, Zürich 1962, ISBN 3-257-51010-1
- Nimm's leicht. Diogenes, Zürich 1962, ISBN 3-257-51007-1
- Loriots Wegweiser zum Erfolg. Ullstein, Frankfurt a. M. 1963
- Der gute Geschmack. Diogenes, Zürich 1964, ISBN 3-257-51003-9
- Neue Lebenskunst in Wort und Bild. Diogenes, Zürich 1966, ISBN 3-257-51005-5
- Loriots großer Ratgeber. Diogenes, Zürich 1968, ISBN 3-257-01648-4
- Loriots Tagebuch. Diogenes, Zürich 1970, ISBN 3-257-20114-1
- Loriots kleine Prosa. Diogenes, Zürich 1971, ISBN 3-257-20013-7
- Loriots kleiner Ratgeber. Diogenes, Zürich 1971, ISBN 3-257-20161-3
- Loriots heile Welt. Diogenes, Zürich 1973
- Loriots Wum und Wendelin. Diogenes, Zürich 1977, ISBN 3-257-00963-1
- Loriots Mini-Ratgeber. Diogenes, Zürich 1980, ISBN 3-257-79024-4
- Die Ehe für Anfängerinnen. Diogenes, Zürich 1981, ISBN 3-257-00676-4
- Loriots dramatische Werke. Diogenes, Zürich 1981, ISBN 3-257-01650-6
- Möpse und Menschen. Diogenes, Zürich 1983, ISBN 3-257-01653-0
- Szenen einer Ehe. Diogenes, Zürich 1986, ISBN 3-257-51008-X
- Loriots kleines Tierleben von B bis Z. Diogenes, Zürich 1986, ISBN 3-257-79025-2
- Loriots kleines Buch der Katastrophen. Diogenes, Zürich 1987, ISBN 3-257-79023-6
- Loriot. Diogenes, Zürich 1988, ISBN 3-257-02045-7
- Loriots Ödipussi. Diogenes, Zürich 1988, ISBN 3-257-01762-6
- Pappa ante portas. Diogenes, Zürich 1991, ISBN 3-257-01886-X
- Herren im Bad. Diogenes, Zürich 1997, ISBN 3-257-02060-0
- Enkel für Anfänger. Diogenes, Zürich 1998, ISBN 3-257-00794-9
- Große Deutsche. Diogenes, Zürich 1998, ISBN 3-257-02067-8
- Das Frühstücksei. Diogenes, Zürich 2003, ISBN 3-257-02081-3
- Gesammelte Prosa. Diogenes, Zürich 2006, ISBN 3-257-06481-0
- Friedrich Schiller – Triumph eines Genies (1940); Loriot als Statist
- Haie und kleine Fische (1957); Loriot als Kleindarsteller
- Die Brücke (1959); Loriot als Stabsfeldwebel. Die Rolle umfasst das mehrfache Sprechen des Codeworts „Bienenkorb“ ins Telefon.
- Das Wunder des Malachias (1961); Loriot als Dr. Joachim Schöninger
- Der längste Tag (1962); Loriot in einer Nebenrolle als deutscher Offizier
- Cartoon (1967–1972)
- Journal 1870/71 (1970/71); Loriot erklärt in historischer Aufmachung den Krieg 1870/71 mit Frankreich
- Loriots Telecabinet (1974)
- Loriot (1976–1978)
- Noch ’ne Oper (1979); Loriot als Theaterkritiker
- Berliner Philharmoniker I (1979)
- Sketche aus der Sendereihe Report (1980–1981)
- Wer spinnt denn da, Herr Doktor? (1981) – Walter der Göttliche (Videotitel); Loriot als alternder Stummfilmstar; mit Evelyn Hamann, Otto Sander, Richy Müller.
- Berliner Philharmoniker II (1982)
- Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (fünfteiliger Fernsehfilm nach dem Roman von Thomas Mann von Bernhard Sinkel) (1982); kurzer Auftritt als Hausbewohner (mit einer verblüffenden Ähnlichkeit mit Thomas Mann)
- Loriots 60. Geburtstag (1983)
- Evelyn und die Männer (ZDF, 1987); Loriot als Autor und Hauptdarsteller einer Episode; mit Evelyn Hamann, Dagmar Berghoff, Hans Clarin, Peter Fricke, Ruth Maria Kubitschek u. a.; Regie Rolf von Sydow
- Loriots 65. Geburtstag (1988)
- Ödipussi (1988) mit Evelyn Hamann; Katharina Brauren; Edda Seippel; Walter Hoor; Heinz Meier; Dagmar Biener und anderen – Kamera: Xaver Schwarzenberger
- Otto – Der Außerfriesische (1989); Loriot in einer kurzen Sequenz als Paul Winkelmann; Hauptfigur aus Ödipussi
- Pappa ante Portas (1991) mit Evelyn Hamann; Gerrit Schmidt-Foß; Irm Hermann; Hans-Peter Korff und anderen – Kamera: Gerard Vandenberg
- Loriots 70. Geburtstag (1993)
- Loriots 80. Geburtstag (2003)
- Loriot und die Musik (2010)
- Neue Texte zu Prokofjews musikalischem Märchen „Peter und der Wolf“ und Saint-Saëns' „Karneval der Tiere“ (Deutsche Grammophon 439 648-2 mit Loriot als Sprecher, Daniel Barenboim und dem English Chamber Orchestra) (1982)
- Inszenierung der Oper Martha von Friedrich von Flotow an der Staatsoper Stuttgart (Regie, Bühnenbild und Kostüme) (1986), in der Spielzeit 2007/08 im Repertoire des Staatstheaters am Gärtnerplatz, München
- Inszenierung der Oper Der Freischütz von Carl Maria von Weber bei den Schlossfestspielen Ludwigsburg (1988)
- Neue, verbindende Texte zu Der Ring des Nibelungen (zusammengefasst zu einem Abend) (Richard Wagner) am Nationaltheater Mannheim (1992); auch auf CD aufgenommen
- Neue, verbindende Texte zur konzertanten Aufführung von Candide (Leonard Bernstein) am Staatstheater am Gärtnerplatz, München (1999), dessen Ehrenmitglied er seit 2003 ist
- Das Ei
- Familienbenutzer
- Herren im Bad
- Jodeldiplom
- Kosakenzipfel
- Pneumatische Plastologie
- Steinlaus
- Weihnachten bei Hoppenstedts
Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug) [Bearbeiten]
- 1943: Eisernes Kreuz II. und I. Klasse
- 1973: Adolf-Grimme-Preis in Silber und Goldene Europa
- 1974: Karl-Valentin-Orden
- 1974: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
- 1978: Goldene Kamera
- 1979: Deutscher Kleinkunstpreis
- 1980: Bayerischer Verdienstorden
- 1980: Ehrenmitglied des Art Directors Club
- 1985: Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor
- 1986: TelestarEhrenpreis für Fernsehunterhaltung
- 1986: Critici in erba
- 1988: Bambi
- 1988: Ernst-Lubitsch-Preis für die beste deutschsprachige Filmkomödie (Ödipussi)
- 1990: Verdienstorden des Landes Berlin
- 1992: DIVA-Award
- 1993: Bambi
- 1993: Ehrenbürger seiner Heimatstadt Brandenburg an der Havel und seiner Wahlheimat Münsing
- 1993: Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
- 1995: Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst
- 1996: Ehrenlöwe des Fernsehpreises Der Goldene Löwe
- 1997: Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)
- 1998: Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
- 1999: Weilheimer Literaturpreis
- 1999: Oberbayerischer Kulturpreis
- 2000: DIVA-Award
- 2001: Ehrendoktor der Universität Wuppertal[16][17]
- 2003: Staatstheater am Gärtnerplatz, München: Ehrenmitgliedschaft im Ensemble des Gärtnerplatztheaters
- 2003: Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin
- 2004: Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache
- 2007: Wilhelm-Busch-Preis
- 2007: Platz 1 bei der Wahl zum besten Komiker in der ZDF-Sendung Unsere Besten zum Thema „Komiker & Co.“
- 2007: Deutscher ComedypreisEhrenpreis
- 2007: Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München
- 2009: Ehrenpreis der Deutschen Filmakademie
- 2009: Stern der Satire in Mainz
- 2010: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin
- 2010: Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Hier mit Verabschieden wir dich Loriot und danken dir für eine tolle Zeit mit Humor den Man nicht am FUssboden suchen brauchte. Deine Werke werden uns unvergessen bleiben und uns unser Restliches leben begleiten und in Ehren gehlaten werden.
Loriot: Geb. 1923 Gest. 2011
DANKE, von Max und Achim
